Sieg in Le Mans

Die Jungs vom Grip-Racing-Team haben es ein Weiteres mal geschafft, wichtige Punkte für die Meisterschaft zu holen. Nicht weniger als der Sieg, der dritte, sowie dreizehnte Platz der GT3 Wertung war für das Team am Ende, auf der geschichtsträchtigen Strecke des alljährlichen 24 Stunden Rennens, drin. Dieses mal sah alles ganz leicht aus, denn schon in der Qualifikation zeigte unser Team, was im Mercedes drin steckt. Die ersten Startplätze gehörten dem Team komplett allein.

screenshot_ks_mercedes_amg_gt3_circuit_de_la_sarthe_11-11-116-8-16-38Dabei belegte Matthias Zlusch die Pole-Position. Gleich dahinter startete Michael Nord. Ergin Karakus machte sich vom dritten Platz auf den Weg. Das komplette Feld hat sich kräftig auf das Rennen vorbereitet und alle wusste, es wird kein einfaches Rennen. Da Michael eine Durchfahrts-Strafe aus dem letzten Rennen absitzen musste, war für ihn schon früh klar, dass er dieses Rennen nicht ganz vorne dabei sein wird. Trotzdem zauberte er eine erstklassige Quali-Zeit aufs Tableau um der Konkurrenz seine Stärke zu demonstrieren. Auch Ergin hatte gezeigt, was in Ihm steckt, denn er hatte am meisten Strafgewicht aus dem vorigen Rennen mitgebracht, da er auf Road Amerika einen fabulösen Sieg in der GT3 Klasse hingelegt hatte.

Nach einer langen Einführungs-Runde hieß es dann Konzentration und Matthias Zlusch führte das Feld mit einem super Start ins Rennen. Er nutzte die ersten Kurven um sich direkt ein wenig abzusetzen. Dahinter wurde es leider etwas enger, und Michael sowie Ergin verloren schon in den ersten Runden wichtige Plätze. Als dann Michael Nord seinen Teamkollegen Ergin Karakus vorbeilassen wollte, da er am Ende der Runde in die Box wollte, kommt es zum leichten Missverständnis zwischen den beiden und durch das Manöver verliert Michael zwei weitere Plätze nach hinten. Für ihn ist das Pech aber leider nicht vorbei, denn als er aus der Box ausfährt, und das Rennen eigentlich für Ihn beginnen kann, rauscht ihm von hinten einer der Langsameren Fahrer des Feldes ins Heck und verformt sein Auto so stark, dass er viel Zeit pro Runde liegen lassen wird.

Matthias Zlusch bekommt es nicht lange nach dem Start mit seinem Erz-Rivalen Markus Walter vom Sim-Racing-Tools.de Team zu tun. Beide liegen lange Zeit nicht mehr wie 2 Sekunden auseinander. Zlusch hatte sich für die schnelleren Reifen entschieden, aber sie bauten unter dem Druck von Markus auch extrem schnell ab und verloren wichtigen Grip. Somit begann irgendwann das Heck in den Kurven unruhig zu werden und es war sichtlich schwer für Zlusch den Wagen auf der Spur zu halten. In der neunten von 22 Runden kam Zlusch dann so weit von der Strecke ab, dass er nur knapp einer Katastrophe entkam. Er fuhr nur wenige Millimeter an der Streckenbegrenzung vorbei und rettete sich so vor einem fatalen Unfall, welchen ihn sicher weit zurück geworfen hätte. Nach der Hälfte des Rennens war es dann Zeit für den Boxenstopp, und die Crew machte alles richtig. Es wurde nachgetankt und Reifen gewechselt. screenshot_ks_mercedes_amg_gt3_circuit_de_la_sarthe_11-11-116-8-33-51Das alles in einer so schnellen Zeit, dass Zlusch nach seinem Stopp, den Vorsprung auf Markus Walter verdreifacht hatte und mehr als 5 Sekunden Vorsprung hatte. Dies reichte Ihm wohl um den Druck etwas abzubauen und er fuhr die zweite Hälfte des Rennens besonders schnell und sicher seinem Sieg entgegen.

Ergin hatte ähnliche Umstände wie Zlusch im Kampf um Platz 3. Vor den Stopps hing er lange am Heck von Stephan Gautschi, ein Fahrer des Black Hawk Racing Teams, welcher lange die Position vor Ergin behaupten konnte. Zur Mitte des Rennens änderte sich die Situation, nachdem Ergin überholen konnte. Nun war es genau anders herum. Ergin Karakus musste die Position verteidigen. Dies gelang ihm auch überragend gut, denn die Zusatzgewichte verlangten besondere Aufmerksamkeit den Wagen durch die Kurven zu manövrieren.

screenshot_ks_mercedes_amg_gt3_circuit_de_la_sarthe_11-11-116-8-28-47Michael hatte sich vom letzten Platz wieder weit nach vorne Kämpfen können. Für Ihn hieß es wie so oft, in dieser Saison, das beste aus der Situation zu machen und so viele Punkte, wie möglich, mitzunehmen. Unser Pechvogel beendete das Rennen somit auf dem 13ten Platz.

Gewonnen hat Matthias Zlusch mit einem Start-Ziel-Sieg. Den zweiten Platz belegte Markus Walter und der dritte Platz gehört Ergin Karakus.

Wir gratulieren unseren Fahrern zu diesem Top-Ergebnis und wünschen wie immer viel Glück für das nächste Rennen. Dieses wird auch keine leichte Nummer. Es geht nach Australien zur Strecke Barthurst. Diese Strecke hat ein unglaublich enges Bergauf-Stück, wo jeder Fehler ein Küsschen mit der Bande bedeutet. Bergab geht es dann auf einer schnellen Geraden, welche dem Mercedes sicherlich wieder stark entgegen kommt. Wir freuen uns drauf!

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